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...damit Studieren gelingt!
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Darlehensangebote

Öffentlich und privat bereitgestellte Studienkredite können  in bestimmten Studienphasen oder für Finanzierungsspitzen zur Sicherung des Lebensunterhalts sinnvoll sein. U. a. aus der Sozialerhebung des DSW ergeben sich folgende mögliche Gruppen von Studierenden mit einem bisher nicht gedeckten Finanzierungsbedarf:

  • Eindruck, die Eltern finanziell zu überfordern
  • Wunsch nach finanzieller Unabhängigkeit von den Eltern
  • Überschreitung der BAföG-Förderungshöchstdauer
  • Fachrichtungswechsel bei ehemaligen BAföG-Empfängern
  • Nichterbringung der BAföG-Leistungsbescheinigung
  • Kompensation von Erwerbstätigkeit zur Studienfinanzierung aufgrund der Verdichtung des Studiums (Bachelor/Master)
  • finanzieller Mehrbedarf in der Examensphase

Durch Banken bereitgestellte Kredite sind - aufgrund der herkunftsabhängigen Verschuldungsbereitschaft - kaum ein Instrument zur Steigerung der Chancen junger Menschen. Sie können das staatliche Studienfinanzierungssystem BAföG keinesfalls ersetzen. Auch ein Wettbewerb der Anbieter wird die Chancengleichheit nicht  erhöhen. Vielmehr war das 2001 reformierte BAföG - mit einer Begrenzung der Darlehensbelastung auf 10.000 Euro - in den letzten Jahren Garant dafür, dass sich Studienberechtigte aus einkommensschwachen Elternhäusern für ein Studium entschieden. So wird der bei der Einführung des BAföG 1971 geltende parteiübergreifende Konsens noch immer bestätigt, aus sozialstaatlicher Verpflichtung Chancengleichheit zu schaffen und Begabungsreserven zu mobilisieren.

Einen Überblick über bundesweite Darlehensangebote für Studierende finden Sie hier.

 



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